Claudia
Servicemitarbeiterin im Nahverkehr
„Ich wollte das unbedingt schaffen“ – Claudias Weg zur ODEG
Manchmal beginnt ein neuer Lebensweg mit einer einzigen Begegnung. Bei Claudia war es eine Zugfahrt von Züssow nach Greifswald und ein schönes Erlebnis mit einer heutigen Kollegin. Dieser Moment hat sie so geprägt, dass sie sich intensiver mit der ODEG beschäftigte, sich bewarb und heute sagt: „Ich schätze mich unsagbar glücklich, dabei sein zu dürfen. Jeden Tag aufs Neue.“
Liebe Claudia, erzähl uns bitte kurz von deinem Werdegang. Warum hast du dich damals für einen Quereinstieg bei der ODEG entschieden?
Auslöser war tatsächlich eine ganz besondere Begegnung. Als Fahrgast auf der Strecke von Züssow nach Greifswald hatte ich ein wunderschönes Erlebnis mit einer Kollegin im Zug. Diese Begegnung hat mich so beeindruckt, dass ich mich näher mit der ODEG beschäftigt habe. Kurz darauf habe ich mich beworben – und bin seitdem Teil des Teams. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Was schätzt du heute besonders an deiner Arbeit?
Ich schätze vor allem das Vertrauen und die Verantwortung, die mir mein Arbeitgeber jeden Tag überträgt. Die Arbeit als Servicemitarbeiterin im Nahverkehr ist für mich nicht nur ein Job – ich lebe und liebe sie.
Es erfüllt mich, für die Fahrgäste da zu sein, ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden zu schaffen und Menschen jeden Alters von A nach B zu begleiten. Außerdem habe ich die Möglichkeit, auch in anderen Einsatzgebieten der ODEG tätig zu sein und dort für Ordnung, Ruhe und Gelassenheit zu sorgen. Diese Vielseitigkeit macht meine Arbeit besonders.
Wenn du an deine Qualifizierung zurückdenkst: Was war besonders herausfordernd und was ist dir positiv in Erinnerung geblieben?
Wenn ich an die Theorie zurückdenke, muss ich ehrlich sagen: Am Anfang wollte ich am liebsten wieder gehen. Es war sehr kompakt, unglaublich viel Wissen in kurzer Zeit – gerade das tarifliche Fachwissen war anspruchsvoll. Ich dachte zwischendurch wirklich, das schaffe ich niemals.
Aber mit viel Biss, Ehrgeiz und vor allem durch den starken Zusammenhalt in der Klasse bin ich drangeblieben. Meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben mich festgehalten, motiviert und unterstützt. Und als dann der erste Praxistag kam, war für mich klar: Ich will das unbedingt schaffen. Dieser Moment hat alles verändert.
Wie sieht dein Arbeitsalltag heute aus?
Mein Arbeitsalltag beginnt jeden Tag neu. Ich habe gelernt, dass nur wenig wirklich planbar ist. Wichtig ist, vollständig vorbereitet und pünktlich am Zug zu sein – alles Weitere ergibt sich im Dienst.
Ich erlebe viel Dankbarkeit, viele freundliche Gesichter – auch dann, wenn einmal nicht alles nach Plan läuft. Neben dem Service ist es meine Aufgabe, präsent zu sein, zu vermitteln und die Fäden zwischen verschiedenen Schnittstellen zusammenzuführen. Gerade in herausfordernden Situationen ist es wichtig, Ruhe auszustrahlen und Orientierung zu geben.
Du engagierst dich zusätzlich als Kulturbotschafterin. Was bedeutet diese Rolle für dich?
Als Kulturbotschafterin möchte ich etwas bewegen und vermitteln. Gemeinsam mit meinem Team leben wir unsere Unternehmenswerte, tragen sie weiter und versuchen, sie aktiv ins Rollen zu bringen.
Wir stehen dabei noch am Anfang vieler Entwicklungen, aber jede und jeder von uns ist bemüht, das bestmögliche Licht ins Dunkel zu bringen. Für mich bedeutet diese Rolle, Verantwortung zu übernehmen, andere Sichtweisen anzustoßen und vielleicht festgefahrene Strukturen ein Stück weit zu öffnen.
Vielen Dank für das Interview!
Quereinstieg Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d)
Mach jede Fahrt besonders! Mit dir wird Service zum Erlebnis.