Dominik
Referent für Verkehrsqualität und Teamkoordinator in der Leitstelle
Dominik hat die Verkehrsbranche von Grund auf kennengelernt. Nach seiner Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb führte ihn sein Weg von der Straße zur Schiene. Heute arbeitet er als Referent für Verkehrsqualität und Teamkoordinator in der Leitstelle der ODEG. Was ihn antreibt, ist die Kombination aus Disposition, Verantwortung und der Möglichkeit, direkt Einfluss auf den Betrieb zu nehmen.
Lieber Dominik, erzähl uns bitte kurz von deinem Werdegang. Warum hast du dich für einen Einstieg bei der ODEG entschieden?
Nach der Schule habe ich erstmal eine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb im Bereich Bus absolviert. Nach kurzer Zeit im Fahrdienst habe ich mich in Richtung Leitstelle weiterentwickelt und dort meine Leidenschaft für Disposition entdeckt.
Bis 2021 habe ich versucht, meinen Platz in der Verkehrswelt zu finden. Straße oder Schiene? Fahrdienst oder Backoffice? Für mich war irgendwann klar, dass es möglichst viel mit Disposition zu tun haben sollte, aber mit Zügen.
So bin ich im November 2021 zur ODEG gekommen. Damals wurden Stellen in der Leitstelle ausgeschrieben, unter anderem zur Vorbereitung auf die NES-Betriebsaufnahme. Mich hat besonders überzeugt, dass die ODEG auch externe Bewerber/-innen und Quereinsteiger/-innen für die Leitstelle berücksichtigt. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich.
Du bist heute Referent für Verkehrsqualität und Teamkoordinator in der Leitstelle. Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?
Ich schätze vor allem die Vielseitigkeit der Aufgaben. Kein Tag gleicht dem anderen. Außerdem habe ich die Möglichkeit, mit meiner Arbeit einen direkten Effekt für unsere Fahrgäste zu erzielen.
Manchmal sitze ich selbst in einem ODEG-Zug und sehe auf den Anzeigen eine Information, die ich wenige Stunden zuvor eingegeben habe. In solchen Momenten wird einem bewusst, wie unmittelbar die eigene Arbeit wirkt.
Welche Themen oder Projekte machen dir besonders Spaß und was ist eher herausfordernd?
Besonders spannend finde ich die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Verkehrsdisposition, wenn außerplanmäßige Situationen auftreten. Dann entsteht oft ein intensiver Austausch, bei dem viele Ideen zusammenkommen und am Ende kreative Lösungen stehen.
Ebenso interessant sind Auswertungen des Betriebsgeschehens und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen. Ziel ist immer, die Qualität unserer Dienstleistung weiter zu verbessern.
Herausfordernd ist es, bei einer immer komplexer werdenden IT-Landschaft im Störungsfall die Ursache zwischen verschiedenen Schnittstellen zu identifizieren. Hier braucht es Geduld und Hartnäckigkeit, um eine stabile und verlässliche Qualität sicherzustellen.
Du hast dich innerhalb des Unternehmens weiterentwickelt. Wie kam es dazu?
Nach eineinhalb Jahren in der Leitstelle bin ich Referent für Verkehrsqualität geworden. Ein weiteres Jahr später habe ich zusätzlich die Funktion des Teamkoordinators Leitstelle übernommen. Je nach Rolle arbeite ich sehr vernetzt mit unterschiedlichen Abteilungen zusammen. Diese Entwicklung zeigt mir, dass Engagement und Interesse an bereichsübergreifender Zusammenarbeit wahrgenommen werden.
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