Maximilian

Servicemitarbeiter im Nahverkehr

Vom Pendler zum Servicemitarbeiter – Maximilian hat seine Begeisterung für die Eisenbahn zum Beruf gemacht

Maximilian kennt die ODEG schon lange – allerdings zunächst aus einer ganz anderen Perspektive. Als Schüler pendelte er regelmäßig mit unseren Zügen zur Schule. Heute arbeitet er selbst in der Ostseeküstenregion (OSK) als Servicemitarbeiter im Nahverkehr und sorgt täglich für einen reibungslosen Ablauf an Bord. Im Interview erzählt er, wie aus Faszination ein Beruf wurde, was ihn an seiner Qualifizierung begeistert hat und warum die Landschaft auf Rügen für ihn jedes Mal aufs Neue beeindruckend ist.

Lieber Maximilian, vielen Dank, dass du Zeit für unsere Fragen genommen hast. Erzähl uns bitte kurz von deinem Werdegang. Wie kam es dazu, dass du zur ODEG gewechselt bist?

Als ich noch zur Schule pendeln musste, war ich regelmäßig mit der ODEG unterwegs. So hatte ich schon früh Berührungspunkte mit dem Thema Eisenbahn. Besonders der Fahrzeugtyp Desiro ML hat mich damals fasziniert. Nach meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann habe ich den Schritt zur ODEG gewagt. Heute arbeite ich genau dort, wo ich früher als Schüler gependelt bin. Das ist ein schönes Gefühl.

Was hat dir während deiner Qualifizierung besonders viel Freude bereitet?

Besonders inspirierend waren die Alltagsgeschichten unserer Ausbilder (m/w/d). Sie haben uns den Beruf sehr praxisnah vermittelt und das Interesse an der Eisenbahn noch einmal deutlich verstärkt. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Praxisausbildenden hat mir viel Spaß gemacht. Ich konnte viel lernen und wir hatten immer wieder etwas gemeinsam zu lachen.

Welchen Rat würdest du Menschen geben, die eine Qualifizierung bei der ODEG beginnen möchten?

Wichtig ist, sich im Vorfeld mit dem Thema Schichtdienst auseinanderzusetzen. Darüber hinaus hilft es, offen und interessiert in den Beruf des Servicemitarbeiters im Nahverkehr (m/w/d) zu starten. Man begegnet täglich vielen unterschiedlichen Menschen. Gerade mit den Stamm-Pendlern entwickeln sich mit der Zeit schöne Gespräche und Begegnungen, auf die man später gern zurückblickt.

Du arbeitest im Netz OSK. Welche Besonderheiten prägen deine Arbeit in dieser Region?

Gerade in der Sommersaison merkt man im Netz OSK deutlich, wie viele Besucherinnen und Besucher aus aller Welt unterwegs sind. Die Züge sind voller, die Atmosphäre ist lebendig. Gleichzeitig bietet die Strecke aber auch die Möglichkeit, unsere wunderschöne Landschaft zu genießen. Ein besonderes Merkmal in unserer Region ist außerdem das eigene Catering-Angebot auf den Zügen – das macht unsere Fahrten zusätzlich attraktiv.

Was schätzt du persönlich am meisten an deiner Arbeit in dieser Region?

Definitiv die Landschaft. Besonders kurz vor Lietzow, wenn sich der Blick über das Wasser öffnet, komme ich immer wieder ins Staunen. Dieser Moment ist für mich jedes Mal etwas Besonderes.

Neben deiner Tätigkeit engagierst du dich als Kulturbotschafter bei der ODEG. Was bedeutet das für dich?

Als Kulturbotschafter bin ich Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen, wenn es um unsere Unternehmenswerte geht. Ich unterstütze bei Gesprächsbedarf und stehe beratend zur Seite. Gleichzeitig bringe ich auch eine Portion Humor in den Arbeitsalltag – mit Memes über typische Situationen eines Servicemitarbeiters gelingt es mir oft, dem einen oder anderen Kollegen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Für mich gehört das genauso zu einer guten Unternehmenskultur dazu.

Vielen Dank für das Gespräch!

Quereinstieg Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d)

Mach jede Fahrt besonders! Mit dir wird Service zum Erlebnis.

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