Niklas

Referent HR-IT

Vom Werkstudenten zum Referent HR-IT – Niklas gestaltet die digitale Zukunft der Personalarbeit bei der ODEG

Mobilität hat Niklas schon immer begeistert. Ob Eisenbahn, Luftfahrt oder Kreuzfahrtschiffe – alles, was Menschen von A nach B bringt, hat ihn fasziniert. Heute verbindet er diese Leidenschaft mit seinem beruflichen Weg im Personalbereich der ODEG. Was als Pflichtpraktikum im Studium begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer festen Position als Referent HR-IT. Im Interview erzählt er, wie sein Weg verlief und warum er der ODEG auch nach dem Studium treu geblieben ist.

Lieber Niklas, erzähl uns bitte kurz von deinem bisherigen Werdegang. Wie bist du als Werkstudent zur ODEG gekommen?

Schon immer haben mich Themen rund um Mobilität begeistert. Deshalb habe ich Tourismusmanagement an der Hochschule Harz in Wernigerode studiert. Für mein Pflichtpraktikum suchte ich ein Unternehmen, das Mobilität und strategisches Personalmanagement miteinander verbindet. Die ODEG als größtes Eisenbahnverkehrsunternehmen in Ostdeutschland war dafür ideal – nicht zuletzt, weil kurz zuvor die NES-Betriebsaufnahme stattgefunden hatte. Das machte das Unternehmen für mich besonders spannend. Nach meinem sechsmonatigen Pflichtpraktikum bin ich direkt als Werkstudent geblieben.

Du hast zunächst im Recruiting gearbeitet und bist später in die Personalverwaltung gewechselt. Welche Aufgaben hast du übernommen?

Im Recruiting habe ich unter anderem Vorstellungsgespräche organisiert, Schulungsverträge erstellt und Auswertungen zu Bewerbungseingängen vorbereitet.
In der Personalverwaltung kamen weitere Aufgaben hinzu: die Anlage und Pflege von Stammdaten in den Systemen, die Vorbereitung von Vertragsunterlagen sowie die Unterstützung bei aktuellen Themen im Team. Auch in der Lohnabrechnung – beispielsweise bei Ausbildungszulagen – konnte ich mitarbeiten. Zusätzlich habe ich erste Projektaufgaben übernommen, etwa an der Schnittstelle zwischen HR-Software und Dienstplanungssoftware. Diese Mischung aus operativen Aufgaben und ersten Projektthemen war besonders lehrreich.

Was hat dir an deiner Werkstudentenzeit besonders gefallen?

Vor allem die Abwechslung. Ich konnte unterschiedliche Bereiche kennenlernen und mich entsprechend meiner Stärken und Interessen weiterentwickeln. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen erhält man in einem mittelständisch geprägten Unternehmen schnell Einblicke über den eigenen Bereich hinaus.
Die flexible Arbeitszeitgestaltung ließ sich gut mit den Lehrveranstaltungen vereinbaren. Außerdem wurde ich bei meiner Bachelorarbeit unterstützt und konnte ein Thema mit direktem Unternehmensbezug wählen – inklusive Betreuung als Zweitprüfer. Das war für mich eine sehr wertvolle Erfahrung.

Heute arbeitest du als Referent HR-IT. Wie unterscheidet sich deine heutige Tätigkeit von deiner Werkstudentenzeit? Welche Projekte betreust du aktuell?

Neben der Betreuung und Administration unserer HR-IT-Systeme übernehme ich zunehmend Projektverantwortung. Dazu zählen verschiedene Digitalisierungsprojekte.
Darüber hinaus arbeite ich an der Abbildung tariflicher Regelungen in unseren Prozessen, beispielsweise im Rahmen der Arbeitszeitabsenkung auf die 35-Stunden-Woche inklusive Arbeitszeitwahlmodell. Weitere Themen sind die Optimierung und Dokumentation von Prozessen, statistische Auswertungen, Stellenbeschreibungen sowie die Weiterentwicklung von Feedbackgesprächen. Die Verantwortung ist deutlich gewachsen – ebenso wie der strategische Anteil meiner Tätigkeit.

Was würdest du Studierenden empfehlen, die neben dem Studium als Werkstudent im Personalbereich arbeiten möchten?

Zunächst sollte man herausfinden, wo die eigenen Stärken und Interessen liegen – ob im Recruiting, in der Administration, im Arbeitsrecht, in der Abrechnung oder in strategischen und prozessualen Themen. Niemand kann Experte für alles sein, deshalb ist eine gezielte Weiterentwicklung wichtig.
Ich empfehle außerdem, nicht nur Aufgaben abzuarbeiten, sondern Zusammenhänge zu verstehen und – respektvoll – zu hinterfragen. Wer sich auch für das Unternehmen als Ganzes interessiert und seine eigene Rolle im Gesamtgefüge erkennt, gewinnt ein viel tieferes Verständnis für die HR-Arbeit.

Vielen Dank für das Gespräch!

Werkstudent (m/w/d)

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