Nikolett
Referentin Personalmarketing
Von Ungarn über Österreich nach Berlin – Nikolett bringt internationale Perspektiven ins Personalmarketing der ODEG
Nikolett wollte schon immer nach Berlin. Nach dem Abitur in Ungarn zog es sie zunächst nach Österreich zum Studieren – doch der Wunsch, in der deutschen Hauptstadt zu leben und zu arbeiten, blieb. Heute ist sie Referentin für Personalmarketing bei der ODEG. Im Interview erzählt sie, wie sie ihren Weg nach Deutschland gefunden hat, warum Sprache kein Hindernis sein muss und weshalb die Begeisterung der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sie jeden Tag motiviert.
Liebe Nikolett, erzähl uns bitte kurz von deinem bisherigen Werdegang. Wie bist du aus Ungarn zur ODEG nach Deutschland gekommen?
Nach meinem Abitur in Ungarn bin ich erstmal nach Österreich gezogen. Dort habe ich studiert und nebenbei erste Berufserfahrungen gesammelt. Berlin war aber schon lange ein Wunsch von mir. Nach meinem Studium habe ich mich entschieden, nach Deutschland zu ziehen. Auf der Jobsuche bin ich online auf die ODEG gestoßen und sie hatten genau die Stelle ausgeschrieben, die ich gesucht habe. Das hat einfach gepasst. Heute arbeite ich als Referentin für Personalmarketing und bin sehr froh über diesen Schritt.
Wie war es für dich, in einem deutschen Unternehmen zu arbeiten, obwohl Deutsch nicht deine Muttersprache ist?
Ich arbeite in einem Bereich, in dem Kommunikation wirklich das A und O ist. Natürlich ist es manchmal herausfordernd, wenn Deutsch nicht die eigene Muttersprache ist. Aber ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Wenn ich bei einer Grammatikregel unsicher bin oder etwas noch einmal abstimmen möchte, frage ich einfach meine Kolleginnen und Kollegen. Sie unterstützen mich immer. Und es gibt inzwischen viele hilfreiche Tools, die im Arbeitsalltag zusätzlich unterstützen. Man muss sich also nicht scheuen.
Welche Herausforderungen gab es am Anfang und was hat dir geholfen, dich schnell einzuleben?
Eine neue Kultur kennenzulernen – sowohl im Land als auch im Unternehmen – ist immer eine Umstellung. Gewohnheiten, Kommunikationsstile oder Erwartungen können anders sein. Da hilft es, aufmerksam zu sein und offen auf Neues zuzugehen. Eine gewisse Anpassungsfähigkeit und eine positive Grundhaltung haben mir sehr geholfen, mich schnell einzuleben.
Wie sieht dein Arbeitsalltag als Referentin im Personalmarketing bei der ODEG aus?
Mein Arbeitsalltag ist sehr bunt und mein Aufgabenbereich äußerst vielfältig – von der Organisation von Jobmessen über Plakatkampagnen bis hin zur Personalentwicklung. Gemeinsam mit meinem Team setzen wir nicht nur Werbemaßnahmen um, die die ODEG und ODIG als Arbeitgeber präsentieren, sondern entwickeln auch Weiterbildungsprogramme, die unsere Kolleginnen und Kollegen fördern und sie in ihrer Karriere unterstützen.
Mein persönliches Herzensprojekt im letzten Jahr war die Entwicklung unserer neuen Karriereseite gemeinsam mit dem Marketing-Team. Es ist schön zu sehen, wenn ein solches Projekt schließlich sichtbar wird.
Was gefällt dir besonders an der Arbeit bei der ODEG?
Ich finde die Branche unglaublich spannend. Die Begeisterung der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner ist wirklich ansteckend. Und genau diese Begeisterung darf ich in meinem Job nach außen tragen. Das macht meine Arbeit besonders.
Was würdest du anderen Fachkräften aus dem Ausland empfehlen, die überlegen, in Deutschland – vielleicht auch bei der ODEG – zu arbeiten?
Man braucht definitiv Mut. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wenn man offen ist und sich auf Neues einlässt, eröffnen sich viele Möglichkeiten. Es lohnt sich.
Vielen Dank für das Interview!
Arbeiten in der Verwaltung
Zieh im Hintergrund die Fäden! Mit dir läuft alles wie am Schnürchen.