Nino

Controllerin

Von Georgien nach Berlin – Nino fand ihren Weg ins Controlling der ODEG

Nino ist aus Georgien nach Deutschland gekommen, um Deutsch zu lernen und eine neue Kultur kennenzulernen. Heute arbeitet sie als Controllerin mit Schwerpunkt Instandhaltung bei der ODEG. Ihr Weg führte sie über Sprachkurse, ein Studium an der HTW Berlin und mehrere Stationen im Unternehmen schließlich in eine feste Position im Controlling. Im Interview erzählt sie, wie sie sich in einer neuen Sprache und in einem technisch geprägten Umfeld zurechtgefunden hat und warum Offenheit und Durchhaltevermögen entscheidend sind.

Liebe Nino, erzähl uns bitte kurz von deinem bisherigen Werdegang. Wie bist du aus Georgien zur ODEG nach Deutschland gekommen?

Nach meinem Schulabschluss und Studium in Georgien bin ich nach Deutschland gekommen, um Deutsch zu lernen und die Kultur kennenzulernen. Nach den Sprachkursen habe ich mich entschieden zu bleiben und an der HTW Berlin weiter zu studieren. Über mein Pflichtpraktikum bin ich schließlich zur ODEG ins Fundsachmanagement gekommen. Später bin ich als Werkstudentin ins Controlling gewechselt und nach meinem Abschluss übernommen worden. Heute arbeite ich als Controllerin mit Schwerpunkt Instandhaltung.

Wie war es für dich, in einem deutschen Unternehmen zu arbeiten, obwohl Deutsch nicht deine Muttersprache ist?

Am Anfang war es wirklich herausfordernd, vor allem weil mir viele Fachbegriffe gefehlt haben – besonders im Bereich Instandhaltung. Ich habe viel nachgefragt und mir Notizen gemacht. Durch die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen wurde ich schnell sicherer. Mit der Zeit wächst nicht nur der Wortschatz, sondern auch das Selbstvertrauen.

Gab es weitere Herausforderungen am Anfang und was hat dir geholfen, dich schnell einzuleben?

Die größte Herausforderung war, die technischen und eisenbahnspezifischen Themen fachlich sicher zu verstehen. Gerade in der Instandhaltung gibt es viele Details, die man erst einmal einordnen muss. Sehr geholfen haben mir regelmäßige Abstimmungen mit den Fachbereichen sowie der enge Austausch im Controlling-Team. Eigeninitiative, viel Einsatz und Disziplin waren ebenfalls wichtig, um Schritt für Schritt Sicherheit zu gewinnen.

Wie sieht dein heutiger Arbeitsalltag bei der ODEG aus?

Mein Arbeitsalltag ist stark zahlen- und analyseorientiert. Ich arbeite eng mit den Fachbereichen zusammen und unterstütze die Instandhaltung unter anderem mit Auswertungen, Planungen, Forecasts und Abweichungsanalysen. Besonders schätze ich den regelmäßigen Austausch im Team – wir arbeiten konzentriert, aber es gibt auch Raum für ein Lachen zwischendurch. Diese Mischung macht es für mich besonders angenehm.

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit bei der ODEG?

Ich schätze vor allem die Zusammenarbeit im Team. Die Aufgaben sind vielseitig und verbinden Analysen mit konkreten Instandhaltungsthemen. Durch die Abstimmung mit verschiedenen Bereichen entstehen immer wieder neue Fragestellungen. Dadurch lerne ich ständig dazu und entwickle mich fachlich weiter.

Was würdest du anderen Personen empfehlen, die überlegen, bei der ODEG zu arbeiten?

Offen sein, Fragen stellen und dranbleiben. Am Anfang ist vieles neu, aber durch aktiven Austausch im Team findet man sich schnell zurecht. Wer neugierig bleibt und bereit ist zu lernen, entwickelt sich hier kontinuierlich weiter.

Vielen Dank für das Gespräch!

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