Stefan
regionaler Leiter Servicemitarbeiter/-innen im Nahverkehr
Vom Servicemitarbeiter zum regionalen Leiter – Stefans Weg bei der ODEG
Stefan wollte eigentlich schon immer zur Eisenbahn. Doch nicht immer verläuft der Berufsweg geradlinig. Heute ist er regionaler Gebietsleiter Service im Zug Nord und verantwortet mehr als 100 Servicemitarbeiter/-innen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Im Interview erzählt er, warum er sich damals bewusst für die ODEG entschieden hat, was Führung für ihn bedeutet und warum das familiäre Miteinander bis heute für ihn den Unterschied macht.
Lieber Stefan, erzähl uns bitte kurz von deinem Werdegang. Warum hast du dich für einen Einstieg bei der ODEG entschieden?
Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht – ehrlich gesagt eher als Notlösung, weil es damals keine freie Lehrstelle im Bereich Eisenbahn gab. Nach der Ausbildung war ich kurzzeitig im Bereich Fahrgastrechte tätig. Im Mai 2016 bin ich dann als Servicemitarbeiter im Nahverkehr für Wismar bei der ODEG eingestiegen.
Wie bist du auf die ODEG aufmerksam geworden?
Durch mein Hobby – die Eisenbahn. Ich war viel mit der ODEG unterwegs und habe die Stellenanzeigen in den Zügen gesehen. Das hat mich angesprochen und irgendwann habe ich den Schritt gewagt.
Heute bist du regionaler Leiter Service im Zug Nord. Welche Aufgaben gehören zu deiner Rolle?
Das Wichtigste ist für mich, für meine Mitarbeitenden da zu sein. Ich habe immer ein offenes Ohr für Probleme oder Vorfälle aus dem Zugalltag. Dazu gehört auch, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und bei Bedarf Gespräche zu führen. Ich organisiere die Ausgabe von Arbeitsmaterialien wie Fahrscheinrollen, führe Begleitfahrten zur Qualitätssicherung durch und organisiere Teamtage an allen Dienstantrittsorten meines Gebiets. Außerdem unterstütze ich die Leitung Service im Nahverkehr, übernehme die Urlaubsplanung nach Betriebsvereinbarung und koordiniere das Catering im Netz Ostseeküste (OSK). Manchmal springe ich auch selbst als Servicemitarbeiter ein.
Was schätzt du besonders an deiner Arbeit und was ist herausfordernd?
Ich schätze sehr die flexiblen Arbeitszeiten und dass ich meinen Arbeitstag selbst gestalten kann. Die größte Herausforderung ist gleichzeitig die Größe meines Gebiets. Mein Team umfasst über 100 Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d), in ganz Mecklenburg-Vorpommern sowie ein kleines Team in Wittenberge. Es ist nicht immer einfach, allen gerecht zu werden. Genau das bleibt die größte Aufgabe: für jeden ein offenes Ohr zu haben.
Wenn du an deine ersten Wochen bei der ODEG zurückdenkst: Was hat dich besonders überrascht?
Wie familiär alles ist und das ist es bis heute geblieben. Hier zählt man als Mensch, nicht nur als Teil einer Struktur. Das ist nicht selbstverständlich und genau das macht für mich die ODEG aus.
Du bist bei uns vom Servicemitarbeiter zum regionalen Leiter aufgestiegen. Wie hast du dich dabei gefühlt?
Für mich war das eine große Belohnung, gerade in meinem jungen Alter so eine Chance zu bekommen. Es hat mir gezeigt, dass ich in meinen sechseinhalb Jahren als Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d) nicht nur unsere Fahrgäste, sondern auch die ODEG überzeugt habe. Dieses Vertrauen bedeutet mir viel.
Vielen Dank für das Interview!
Quereinstieg Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d)
Mach jede Fahrt besonders! Mit dir wird Service zum Erlebnis.