Steffen
Triebfahrzeugführer
Zurück zur Eisenbahn – Steffen fand bei der ODEG seinen Weg
Steffen hat sich bewusst für einen beruflichen Neustart entschieden. Nach vielen Jahren in der Sport- und Fitnessbranche wollte er eine Tätigkeit mit Perspektive, Sicherheit und gesellschaftlicher Bedeutung. Der Weg zurück zur Eisenbahn lag dabei näher, als man zunächst denken könnte. Heute arbeitet er als Triebfahrzeugführer bei der ODEG und engagiert sich zusätzlich als Kulturbotschafter im Unternehmen.
Lieber Steffen, erzähl uns bitte kurz von deinem Werdegang. Warum hast du dich für einen Einstieg bei der ODEG entschieden?
Ich habe mich damals für einen Quereinstieg bei der ODEG entschieden, weil ich einen systemrelevanten und krisensicheren Beruf gesucht habe. Zuvor war ich viele Jahre in der Sport- und Fitnessbranche tätig, ohne dort wirklich eine langfristige Perspektive zu sehen.
Gleichzeitig führte mich der Weg auch ein Stück weit zu meinen Wurzeln zurück. Ich bin ein Eisenbahnerkind und habe ursprünglich bereits bei der Deutschen Reichsbahn gelernt. In dieser Situation wurde mir klar, dass die Eisenbahn wieder der richtige Weg für mich ist. Die ODEG hat mir die Chance gegeben, diesen Schritt zu gehen. Dafür bin ich bis heute sehr dankbar.
Was schätzt du heute besonders an deiner Arbeit?
Ich schätze vor allem die Verantwortung, die mit diesem Beruf verbunden ist. Als Triebfahrzeugführer trägt man täglich dazu bei, dass Menschen zuverlässig von A nach B kommen. Diese Aufgabe hat eine große Bedeutung im Alltag vieler Menschen.
Außerdem bietet der Beruf eine gute Mischung aus Eigenverantwortung, Konzentration und abwechslungsreichen Situationen im Betriebsalltag.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?
Ein Arbeitstag beginnt zunächst einmal mit dem Aufstehen. Und das zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Gerade am Anfang war das eine Umstellung, denn die Arbeitszeiten sind im Eisenbahnbetrieb unregelmäßig.
Als Eisenbahnerkind wusste ich jedoch grundsätzlich, was mich erwartet. Je nach Dienst fahre ich zu unterschiedlichen Dienstantrittsorten in Berlin. Dort übernehme ich einen Zug oder löse einen Kollegen ab. Gegebenenfalls gehört auch ein Vorbereitungsdienst dazu, der Teil des Dienstes ist.
Anschließend fahre ich den Zug nach dem vorgesehenen Fahrplan. Während einer Schicht können mehrere Zugfahrten stattfinden. Am Ende erfolgt die Ablösung und die Heimfahrt. Die meisten Dienste verlaufen ruhig, auch wenn es durch Verspätungen oder technische Störungen gelegentlich stressigere Situationen geben kann.
Wenn du an deine ersten Wochen bei der ODEG zurückdenkst, was hat dich besonders überrascht?
Mich hat vor allem die angenehme Atmosphäre im Unternehmen überrascht. Die Ausbildung war durchaus anspruchsvoll, aber die Ausbilder waren jederzeit ansprechbar und haben uns sowohl in der Theorie als auch in der Praxis unterstützt. Diese Unterstützung hat mir den Einstieg sehr erleichtert.
Du engagierst dich zusätzlich als Kulturbotschafter. Was bedeutet diese Rolle für dich?
Als Kulturbotschafter möchten wir dazu beitragen, die Unternehmenskultur und den Umgang miteinander weiter zu stärken. Durch das starke Wachstum der ODEG in den vergangenen Jahren hat sich vieles verändert und neue Herausforderungen sind entstanden.
Mich hat es motiviert, aktiv dazu beizutragen, den Dialog im Unternehmen zu fördern und den Zusammenhalt weiter zu stärken. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Atmosphäre im Unternehmen positiv weiterzuentwickeln. Ganz im Sinne unseres Mottos: Besser zusammen.
Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer (m/w/d)
Steig auf den Führerstand! Mit dir bringen wir Bewegung auf die Schiene.