Zwei Generationen, ein ODEG-Team
Familie, Zusammenhalt und Leidenschaft auf Schienen
Warum die ODEG für Sandra und Justin mehr als nur ein Job ist.
Wenn Sandra durch den Zug geht und ihr Sohn Justin vorne im Führerstand sitzt, ist das kein Zufall: Mutter und Sohn arbeiten gemeinsam bei der ODEG - jeder in seiner eigenen Rolle. Was sie verbindet, sind jedoch nicht nur Familie und der gemeinsame Arbeitsgeber, sondern auch Werte wie Vertrauen, Zusammenhalt und die Freude daran, jeden Tag etwas Sinnvolles zu tun.
Sandra kam 2021 als Quereinsteigerin zur ODEG. Justin folgte wenig später. Heute sind beide in der Oberlausitz im Zug unterwegs. Dabei erleben sie jeden Tag, wie wichtig ein guter Teamgeist ist. Und genau das schätzen sie an ihrer Arbeit.
Sandra und Justin zeigen, dass die ODEG mehr als ein Arbeitsplatz ist. Hier begegnen sich Menschen, wachsen gemeinsam und ziehen an einem Strang. Wir haben mit ihnen über ihren Weg zur ODEG und das besondere Gefühl gesprochen, Teil eines starken Teams zu sein.
Sandra, wie bist du zur ODEG gekommen?
Sandra: Vorher war ich Kauffrau im Einzelhandel und wollte mich beruflich verändern. Die Arbeit mit Menschen hat mir immer gefallen, deshalb war der Quereinstieg als Servicemitarbeiterin im Nahverkehr genau das Richtige für mich. Außerdem ist mein Dienstantrittsort Görlitz nur etwa 20 Minuten von unserem Wohnort entfernt. Das war mir wichtig.
Justin, deine Mutter war bereits vor dir bei der ODEG. Hat sie dich bei deiner Berufswahl beeinflusst?
Justin: Natürlich habe ich mitbekommen, wie zufrieden sie bei ihrer Arbeit und in ihrem Team ist. Aber die Entscheidung habe ich selbst getroffen. Mich hat die Ostdeutsche Eisenbahn schon lange interessiert. Als sich die Chancen ergeben hat, als Triebfahrzeugführer einzusteigen, habe ich sie genutzt.
Wie habt ihr euren Einstieg bei der ODEG erlebt und was hat euch überzeugt?
Sandra: Der Qualifizierungskurs war erst einmal ein ganz schönes Stück Arbeit. Ich bin damals jeden Tag von Görlitz nach Berlin gefahren, weil wir zu Hause noch zwei Hunde hatten. Das war nicht immer einfach, aber ich habe es geschafft. Besonders beeindruckt hat mich die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen. Das war wirklich stark.
Justin: Ich habe meine Ausbildung bei einem anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen gemacht und bin nach einem halben Jahr zur ODEG gewechselt. Erst war ich in Jüterbog eingesetzt, später in Görlitz. Die Nähe zu meinem Zuhause schätze ich sehr. Außerdem habe ich schnell gemerkt, dass hier ein gutes Miteinander gelebt wird.
Wie ist es für euch, gemeinsam bei der ODEG zu arbeiten?
Sandra: Am Anfang war das schon etwas Besonderes.
Justin: Heute ist es ganz normal. Wir arbeiten in unterschiedlichen Bereichen und haben unsere eigenen Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass wir im selben Team unterwegs sind.
Sandra: Und natürlich tauschen wir uns zu Hause über die Arbeit aus. Da versteht der andere sofort, wovon man spricht.
Was macht die Arbeit bei der ODEG als Arbeitsgeber für euch besonders?
Sandra: Ganz klar die Menschen. Man kennt sich, unterstützt sich und findet immer jemanden, der hilft. Gerade als Quereinsteigerin hat mir das viel Sicherheit gegeben. Außerdem sind die Wege kurz. Wenn ich ein Anliegen habe, kann ich einfach meine Teamleiterin Constanze anrufen. Sie hat immer ein offenes Ohr und hilft weiter. Das gibt mir ein gutes Gefühl.
Justin: Ich mag die Eigenverantwortung. Im Führerstand treffe ich viele Entscheidungen selbst. Gleichzeitig weiß ich, dass hinter mir ein Team steht, auf das ich mich verlassen kann.
Gibt es etwas, das ihr voneinander lernen könnt?
Sandra: Auf jeden Fall. Justin ist ein unglaublich ruhiger Mensch. Selbst in stressigen Situation bleibt er gelassen. Das beeindruckt mich.
Justin: Und ich bewundere, wie Mama mit Menschen umgeht. Sie findet schnell Zugang zu anderen und bleibt immer freundlich. Davon kann ich lernen.
Wie geht ihr mit Schichtdienst um?
Sandra: Ein paar Abstriche muss man machen. Meinen Mann sehe ich meistens am Wochenende, weil er unter der Woche auswärts arbeitet. Umso mehr genießen wir die gemeinsame Zeit.
Justin: Mir macht Schichtdienst wenig aus. Ich fahre viele Frühschichten und das passt gut zum Bürojob meiner Freundin. Am Nachmittag sehen wir uns meistens. Und wenn ich einmal Spätschicht habe, ist das auch kein Problem für uns.
Was würdet ihr Menschen sagen, die über einen Einstieg bei der ODEG nachdenken?
Sandra: Trauen Sie sich. Gerade für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig sind Motivation und die Bereitschaft, Neues zu lernen. Wer gerne mit Menschen arbeitet, für den ist das ein wirklich schöner Beruf. Man lernt jeden Tag neue Menschen kennen und erlebt viel Abwechslung.
Justin: Wer Verantwortung übernehmen möchte und gerne mit Menschen arbeitet, ist hier genau richtig. Bei der ODEG findet man spannende Aufgaben und ein Team, das zusammenhält.
Qualifizierung zum Servicemitarbeiter im Nahverkehr (m/w/d)
Mach jede Fahrt besonders! Mit dir wird Service zum Erlebnis.